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Sonderausgabe zur 6. Ministerkonferenz
www.tran-sien.de   Verlag Tran-Sien
Nr. 1 / 41. Woche
Bericht vom 6. tran-sischen Ministertreffen - (tu)

Minister
v.l.: Minister Hall, seine Gattin, Ministerin Monstrosia, ihr Gatte, König Rudolf, Ministerin Tranuka

Die heurige Ministerkonferenz fand vom Freitag, 29. September 2006 bis Sonntag, 1. Oktober 2006 im Heim des Ministers Hall statt. Wichtigstes Thema war wieder einmal Tran-sien. Dieser ehrliche und ungeschminkte Bericht wurde uns von einer Augen- und Ohrenzeugin zur Verfügung gestellt:

Irgendwann im September vor der Konferenz:

Minister Hall bereitet unseren Besuch vor. Da wir in seinem Hause zu Gast sind, hat er einiges vorzubereiten, z.B. muss er einkaufen.

Einkauf

Außerdem wird der Garten auf Vordermann und Hinterteil gebracht.

Garten

Dank modernster PC-Ausstattung wurden alle Ministern verständigt. Wir wollten nämlich eine gemeinsame Konferenz mit allen Ministern, da ist eine Terminabstimmung wichtig. Nicht dass einer Anfang September kommt, der nächste Ende September oder gar erst im Oktober.

PC

Freitag, 29. September 2006 - Anreisetag:

König Rudolf reist mit seinem Roller an, voll bepackt mit Geschenken für seine ihn verehrenden Minister.

Rudolf am Roller

Ministerin Monstrosia kommt mit Gatten im Schlepptau zu Fuß, Ministerin Tranuka mit Gatten am Beifahrersitz im Auto.

Nach einer feuchtfröhlichen Begrüßung, einer feurigen Willkommensrede von Minister Hall und Verteilung diverser wertvoller Geschenke sorgt der Gastgeber für unser leibliches Wohl und kramt dazu den Griller hervor.

Griller

Wichtige Themen kommen beim Essen zur Sprache, z.B. ob wir lieber zuerst das Bier trinken, dann den süßen Wein und den Likör und erst dann den billigen Kaufhauswein oder umgekehrt. Wir entschließen uns, den billigen Wein als eiserne Reserve für den Notfall aufzuheben. Dieser Notfall tritt nach 2 Stunden ein, aber da schmecken wir nicht mehr, wie sauer er ist. Erschöpft von den Pflichten für das Volk von Tran-sien fallen die Minister und deren Angehörige in die diversen Betten. (Ja ja, wir durften in BETTEN schlafen!)

Samstag, 30. September 2006:

Nach der Morgengymnastik in der freien Natur

Morgengymnastik

und anschließender Körperpflege im modernen Hallenbad

Bad

sitzen wir alle pünktlich um 8 Uhr früh geschniegelt und gestriegelt beim Frühstück.

Frühstück

Danach machen wir einen Ausflug: Zuerst auf den Berg rauf zu Geiern, Adlern und Uhus, dann den Berg runter zur Station von der Bergbahn, dann wieder einen anderen Berg rauf mit der Bahn, oben umsteigen in eine andere Bahn (was tut man nicht alles für ein kleines Stückchen Kuchen zum Mittagessen! Ich mag gar nicht daran denken, wo wir überall hätten hinfahren müssen für ein anständiges Mittagessen), dann wieder zurück mit der einen Bahn, Berg runter mit der anderen Bahn (diesmal nicht die Bergbahn sondern die Talbahn) und zurück in Halls Domizil.

Aber der Tag war noch nicht zu Ende, die Minister von Tran-sien wissen, was sie ihrem Volk schuldig sind und begeben sich wieder pflichtbewusst zur Konferenz. Während die Thüringer Bratwürstel am Grill vor sich hinbruzzeln werden wieder wichtige Themen erörtert. Frau Hall denkt, wenn sie uns mit einer großen Schüssel Salat füttert, sind wir satt und lassen das Fleisch in Ruhe. Wie sie schnell merken muss, ist das ein Irrtum, so etwas trifft nicht auf die tran-sischen Minister zu. Nach dem Verzehr der Bratwürstel entkommen uns auch die gegrillten Hühnerflügerln nicht mehr und werden ebenfalls vertilgt. Zum Schluss werden auch noch die Reste der Flüssignahrung in unsere Mägen und von dort ohne viele Umwege in die Toilette entsorgt. Obwohl es ein anstrengender Tag war, folgen wir aufmerksam König Rudolfs feurigen Reden.

Konferenz

Sonntag, 1. Oktober 2006 - Abreisetag:

Nach der obligatorischen Morgengymnastik mit anschließendem Bad und dem Frühstück ist es auch schon wieder Zeit für die Abreise. Minister Hall hat sein Haus schön geschmückt (ob das etwas zu bedeuten hat, dass er sein Haus schmückt, wenn wir ABreisen?)

Haus

Und damit ging das 6. offizielle Ministertreffen zu Ende. Wir bedanken uns herzlich bei Minister Hall und seiner Gattin für die Gastfreundschaft und versprechen:

Wenn ihr uns ruft kommen wir wieder!

Nun kann Minister Hall die Einsatzflaschen wieder zurückbringen.

Pfand

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